Die Lange Tafel ist

eine dokumentarische STADTINSZENIERUNG  in 3 Akten, deren szenisches Spiel vom Dialog der Generationen  und von der sozialen Geste getragen ist. In den Hauptrollen agiert die Großelterngeneration (Erzähler/in) mit der  Enkelgeneration (Chronisten), sie  verstehen sich oft besser als Eltern und Kinder. Diese naturgegebene Ressource nutzend, erstreckt sich die Inszenierung der Lange Tafeln mit ihren 3 Akten über ein halbes Jahr. Jenseits des Glamour der Kulturpaläste ereignet sich das improvisierte Spiel, in Wohnhäusern, auf Straßen und Plätzen, baut KOMMUNIKATIONSRÄUME auf, kommt zu den Menschen, die sie erreichen will und bringt einen vielfältigen Chor des kollektiven Wissens eines Kiezes zum Schwingen. Damit fügt sich die Lange Tafel als ein sinnliches Instrument für Kommunikation, für KULTURBILDUNG, für Integration und Identifikation in das nachbarschaftliche Alltagsleben ein.

1. Akt
Die Jugend schreibt Geschichte in der Rolle als ChronistIn

Ihr improvisierter Dialog mit Regeln erhebt das kollektive Wissen der älteren Generation.

2. Akt
Der Tag der Langen Tafel: Das große Spaghettiessen auf der Straße

Hier spielen Schüler/ die Gastgeber/innen und die Großelterngeneration wird zum erzählenden Gast.
Die Inszenierung beginnt mit der Pressekonferenz. Ein Prolog berichtet den
  Journalisten, Politikern und Interessenten von großen und kleine Ereignissen der Inszenierung . Vertreter aller Rollen kommen zu Wort. Parallel dazu ereignet sich der Empfang. Die Gastgeber holen ihre Gesprächspartner aus dem ersten Akt ab, begleiten und empfangen sie an der Langen Tafel. Gäste von nah und fern gesellen sich hinzu.
Das Spaghettiessen wird eröffnet – Schüler übergeben dem Bezirksbürgermeister die Chronik. Die Gastgeber/innen servieren, Fremde begegnen sich, Unterhaltungskünstler moderieren, und musizieren, und verwandeln so die
  Lange Tafel in einen vielfältigen Klangkörper  der Kulturen unter freiem Himmel in einem Kiez.

3. Akt
Wertschätzung für die Akteure im öffentlichen Raum
In einer Ausstellung werden die intensivsten Momente der
  Inszenierung mit Videofilm, Fotografie und Texten künstlerisch präsentiert.  Mit einer Urkundenvergabe an die Hauptdarsteller zur Vernisage wird den Schülern ihr große Leistung gewürdigt. Akteure und Publikum werden gemeinsam zu Betrachtern.

 

 

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